Studie: Social Media Governance 2010

Jüngst ist die empirische Studie "Social Media Governance 2010 - Wie Unternehmen, Staat und NPOs die Herausforderungen transparenter Kommunikation im Internet steuern" erschienen, die als ein Gemeinschaftsprojekt der Uni Leipzig, der PR Agentur Fink & Fuchs sowie des PR-Magazins Pressesprecher entstanden ist. Unter der Federführung von Stephan Fink und Ansgar Zerfaß wurden Kommunikationsmanager deutscher Unternehmen, Behörden und NPOs (insgesamt circa 1000) u.a. zu den Themen Social-Media-Strategien, Kompetenzen, Kommunikation und Strukturen (Ordnungsrahmen) befragt.

Die Auswertung der Studie hat ergeben, dass etwa die Hälfte der deutschen Organisationen Social Media für die Kommunikation schon nutzen, aber die eigenen Kenntnisse in dem Bereich als eher gering oder mittelmäßig bewertet werden. Den meisten Aktivitäten im Social Web ist auch keine ausreichende Struktur oder Strategie übergeordnet. Zudem verfügen etwa 80 Prozent der Organisationen grundsätzlich über gering ausgeprägte Social-Media-Strukturen. Wenn jedoch eine Ordnungsrahmen für Social Media vorhanden ist, wirkt sich dieser positiv auf die Kompetenzen und die Strategieentwicklung aus.

Sicherlich braucht es noch etwas mehr Zeit, bis Social Media vollständig in den Führungsetagen und Abteilungen der Organisationen angekommen ist, was auch in Anbetracht der kurzen Geschichte verständlich ist. Positiv ist, dass die Organisationen weiter ihre Kompetenzen in dem Bereich ausbauen wollen und in Social Media investieren.

Die Ergebnisse als PPT-Präsentation sind hier auf Slideshare zu finden:

Oder hier als PDF:
http://www.ffpr.de/fileadmin/user_upload/PDF-Dokumente/Studie_Social_Media_Go...